Vitello tonnato ist ein Antipasto, d. h. eine Vorspeise der italienischen Küche, die aus Piemont stammt. Es handelt sich um dünn aufgeschnittenes, mit Weißwein und Gemüsen gekochtes Kalbfleisch, das erkaltet mit einer Thunfischsauce überzogen wird.

Diese fein pürierte Sauce besteht meist aus eingelegtem Thunfisch, Mayonnaise, ein wenig Kochwasser des Fleisches, Sardellen und Kapern, jedoch gibt es regional abweichende Rezepturen. Das Gericht wird gekühlt und mariniert serviert und mit Zitronenscheiben und Kapern dekoriert

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500 g Kalbfleisch aus der Nuss oder Oberschale
2 Tomaten
1 Karotte
1 Knoblauchzehe
2 TL getrocknete italienische Kräutermischung
1 Schalotte
1 Stange Staudensellerie
1/8 l Weißwein
1/8 l Fleischbrühe
1 unbehandelte Zitrone

Für die Thunfischsoße:
1 Dose Thunfisch mit oder ohne Öl (150 g )
3 – 4 Sardellenfilets
2 EL Kapern
2 Eidotter
2 EL Essig
2 EL Zitronensaft
ca. 200 ml Olivenöl
Salz und Pfeffer
Einige Löffel Kalbfleischbrühe

Zubereitung:

Für dieses italienische Rezept für Kalbfleisch mit Thunfischsoße oder Vitello tonnato genannt, in einer Pfanne Olivenöl erhitzen.
Das Kalbfleischstück von allen Seiten rasch , aber nicht zu scharf anbraten.
Fleisch heraus nehmen und in Alufolie wickeln.
Die Karotte, den Stangensellerie , die Schalotte , den Knochlauch und die Tomaten etwas klein schneiden und in dem Bratenfett andünsten.
Mit einem Glas Weißwein und Fleischbrühe ablöschen. Kräuter nach Geschmack zufügen.
Das Ganze mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen, anschließend den Sud für später zur weiteren Verwendung aufbewahren.
Das in Alufolie eingewickelte Kalbfleisch wird in der Zwischenzeit im vorgeheizten Backofen bei
200 ° C , in etwa einer halben Stunde fertig gebraten.
Das Fleisch herausnehmen und zum Kühlen mit der Alufolie in den Kühlschrank legen.
Am besten ist es, wenn man das Kalbfleisch einen Tag vor dem Servieren zubereitet.
Wenn das Fleisch gut ausgekühlt ist, wird es in möglichst dünne Scheiben aufgeschnitten (eventuell mit der Brotschneidemaschine ) .
Entweder portionsweise auf einzelne Teller oder auf eine große Platte kranzförmig legen.
Für die Thunfischsoße den Thunfisch aus der Dose gut abtropfen lassen.
3 – 4 Sardellenfilets abwaschen, abtrocknen und in kleine Stücke schneiden.
Thunfisch, Sardellenfilets, Kapern, Zitronensaft, Essig und 2 Eidotter in den Mixer geben.
Olivenöl im Messbecher abmessen und zur Seite stellen.
Nun das Ganze im Mixer fein pürieren, ein paar Esslöffel oder mehr, je nach Geschmack von dem Kalbfleischsud dazu geben.
Während dem Mixen nach und nach das Olivenöl unterschlagen bis eine sämige dickliche Soße entstanden ist.
Nach persönlichem Geschmack mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Diese Soße über das Vitello tonnato gießen.
Mit Kapern und einer in dünnen Scheiben aufgeschnittenen Zitrone garnieren.
Sollte von der Thunfischsoße etwas übrig bleiben so hält sie sich im Kühlschrank mindestens 3 – 4 Tage. Es ist ein vorzüglicher Brotaufstrich.
Das Vitello tonnato mit Weißbrot oder Baguette servieren.
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Ein Grimoire [gʀiˈmwaːʀ] oder Zauberbuch ist ein Buch mit magischem Wissen. Die Blütezeit dieser Schriften war zwischen dem Spätmittelalter und dem 18. Jahrhundert. Solche Zauberbücher enthalten astrologische Regeln, Listen von Engeln und Dämonen, Zaubersprüche sowie Anleitungen zum Herbeirufen von magischen Wesen oder zur Herstellung von Talismanen und Zaubertränken.

Das Wort grimoire kommt vom altfranzösischen gramaire und hat die gleiche Wurzel wie das Wort Grammatik (im heutigen Französisch grammaire) und Glamour. Ein Grimoire ist also eine Anleitung, um magische Symbole zu Formeln zu kombinieren.

Einteilen lassen sich die Grimoires, neben einer Überordnung in schwarzmagische und weißmagische Bücher, grob in folgende Kategorien:

schwarzmagische Grimoires: Oft anonym oder unter einem Pseudonym verfasste Schriften, die Schadenszauber, Dämonenbeschwörung, Nekromantie oder die Herbeirufung Luzifers enthalten, wie z. B. das Clavicula Salomonis, das Grimorium Verum, oder Das Grand Grimoire.

De Occulta Philosophia (1533)

philosophische Grimoires: Meist bekannte Autoren, wie John Dee, Agrippa von Nettesheim oder Gerhard von Cremona setzen sich wissenschaftlich mit Magie auseinander. Thematisiert werden die magia naturalis, okkulte Wissenschaften, die Kabbala, Alchemie, sowie detaillierte und meist neu entwickelte Beschwörungstechniken. Sie sind sozusagen Lehrbücher der Magie (De Occulta Philosophia, Liber Loagaeth, Buch Abramelin, etc.).

magische Gebetsbücher: Diese Grimoires, die der Kirche zugeschrieben werden, sind sehr zahlreich. Unter Namen von Päpsten oder Geistlichen veröffentlicht, enthalten diese Bücher Anrufungen zu Heiligen, magische Gebete, zahlreiche Schutzbeschwörungen sowie Beschwörungen von Engeln, aber auch von Geistern (Geistlicher Schild, Romanusbüchlein, Das Christoph-Gebet etc.)

Grimoires des Volksglaubens: Meist christlich-magische Grimoires vermischt mit volkstümlichen Aberglauben. Meist Beschwörungen zu Dämonen und Schutzgebete zu Gott und Heiligen, damit man zu Reichtum gelangen, den Feind vernichten oder Gesundheit erhalten kann (Der goldene Brunn, Habermann, Der hl. Corona Schatzgebet etc.).

magische Rezeptbücher: Bücher mit kuriosen magischen Rezepten gegen Krankheit, zum Schutz vor Feinden, für Reichtum, Liebe etc. (Das sechste und siebente Buch Mosis, Ägyptische Geheimnisse, Geheimnisvoller Heldenschatz, Geheime Kunst-Schule magischer Wunderkräfte etc.).

Fast alle Zauberschriften haben als Gemeinsamkeit den Wunsch, sich vor drohendem Unheil und Gefahren zu schützen, Kraft und Gesundheit zu erlangen, die Zukunft zu sehen und vor allem zu Reichtum zu gelangen. Auffällig ist, dass sich in vielen Werken kein Autor finden lässt. Ein Grund dafür ist, dass Autoren damit rechnen mussten, auf dem Scheiterhaufen zu landen, da Magie von der Inquisition verboten war. Deshalb wurden auch viele Grimoires unter bekannten Namen, wie Albertus Magnus oder Paracelsus, veröffentlicht. Auch fiktive Namen, wie ein gewisser Alibeck (angeblicher Verfasser des Grimorium Verum) oder J. A. Herpentil wurden zum Eigenschutz benützt. Um die Bedeutung des Werkes hervorzuheben, wurden auch legendäre Personen, wie Faust, Salomon oder Moses verwendet. Bei vielen dieser Grimoires handelt es sich um Werke von Geistlichen der bekannten Kirchenorden, was z. B. durch die Werke des Geistlichen Eliphas Lévi belegt wird. Von Helena Blavatsky werden Adepten, Nekromanten und Rituale so beschrieben, dass das Bild des Priesters und dessen ritualisierte Handlungen entsteht. Viele Rituale sind an die Heilige Messe angelehnt.
Sechstes und siebentes Buch Mosis (1853)

Fast alle Grimoires sind strukturell vergleichbar und folgen meist einem Schema:

Die Vorbereitung des Magiers (Fasten, Beten, Räucherungen, Waschungen etc.)
Herstellung der magischen Instrumente (Zauberstab, Gewand, Messer etc.)
Der magische Kreis
Das Buch der Geister / Liber Spirituum
Rangordnung der Dämonen, deren Siegel, Beschwörungen und Entlassungen
Zauberrezepte als Anhang: Liebeszauber, Schatzzauber, Divination etc.

Physisch und psychisch muss der Magier von allem gereinigt sein, und die Instrumente müssen neu angefertigt und unbenutzt verwendet werden. Nach der Vorbereitung durch asketische Rituale kann der Magier die verschiedenen Dämonen, Teufel oder Engel beschwören. Der Schutzkreis beschützt den Magier vor den herbeigerufenen Mächten. Oft wird ein Pakt erstellt, in dem alle beschworenen Geister neben ihrem Siegel und Bildnis eine Unterschrift zum Gehorsam tätigen müssen.

Die Dämonen unterstehen immer einer festen Hierarchie (Kaiser, König, Fürst etc.). In den Grimoires befinden sich unterschiedliche Versionen dieser Rangordnungen, die als Gegenentwürfe der Engelsstrukturen fungieren. Die unterschiedlich angegebenen Dämonenlisten erklären sich daraus, dass die Listen in den jeweiligen Epochen der Gesellschaftsstruktur der Zeit entsprechen. Auch die Anzahl der Höllenfürsten in der Zauberliteratur ist unterschiedlich. Ein Teil der Höllenzwänge beinhaltet nur den Schatzbringer Azazel, die faustischen und Jesuitenhöllenzwänge haben zuerst eine Vierer-Ordnung, andere dann oft eine Sechser-Ordnung und weitere eine Siebener-Ordnung, die auf kabbalistische und neuplatonische Wurzeln zurückgeht.

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Buch der Schatten aus dem Nachlass von Gerald Brousseau Gardner


Seite mit Symbolen und Sigillen aus dem Sepher Raziel HaMalach


Grimoire Papst Honorius, Rom 1760

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