John Walker Lindh (* 9. Februar 1981 in Washington, D.C.) ist US-amerikanischer Staatsbürger und wurde während der Invasion Afghanistans gefangen genommen, als er auf Seiten der Taliban kämpfte. Durch seine Gefangennahme wurde er bekannt als „der amerikanische Taliban“. Walker hat sich während seines Aufenthalts in Afghanistan den Namen Suleyman al-Faris zugelegt, änderte diesen jedoch mittlerweile in Hamza Walker Lindh.

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Saiditen

Die „Huthi“ sind kein „Stamm“, sondern eine politisch-religiöse Gemeinschaft, benannt nach ihrem Gründer Scheich Al-Huthi, der 2004 von Regierungstruppen ermordet wurde. In religiöser Hinsicht zählen die Huthi zu den schiitischen Saiditen, deren Zahl unter den über 40 Millionen Jemeniten je nach Sympathie und Manipulationsabsicht mit 20 bis 40 Prozent angegeben wird.

Die Begriffe „Religionskonflikt“ und „Stammeskonflikt“ sind insofern zutreffend, als Stammesführer – wie einst Europas Fürsten – stets für die konfessionelle Einheitlichkeit ihrer Leute sorgen. Die Saiditen sind benannt nach einem Nachfahren des Propheten Mohammed. Er hatte sich 740 gegen die Herrschaft der Omajaden-Kalifen erhoben und wurde getötet. Die Saiditen sind im Nordjemen konzentriert, wo bis 1962 saiditische Imame die geistliche und weltliche Herrschaft ausübten. Sie sind „Fundamentalisten“ in dem Sinn, dass sie nur die Lehrer der „ersten drei Generationen“ (beginnend mit Mohammed) anerkennen. Aber unter allen Schiiten stehen sie der sunnitischen Lehre am nächsten.

Preußische Allgemeine Zeitung

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