Katharinenpalast


Puschkin (russ. Пушкин; bis 1918 Царское Село Zarskoje Selo (Kaiserliches Dorf), bis 1937 Detskoje Selo (Kinderdorf)) ist eine Stadt südlich von Sankt Petersburg. Seit 1998 steht sie unter der städtischen Verwaltung von Sankt Petersburg, der städtische Rajon Puschkin hat eine Einwohnerzahl von 101.000 (Stand 2004), in der Stadt selbst lebten im Jahre 2003 rund 84.600 Einwohner.

Zarskoje Selo ist eines der schönsten Residenz-Ensembles der Welt und stellt eine einzigartige Symbiose von Schlössern und Parks dar. Wichtigste Sehenswürdigkeiten sind das Puschkin-Museum, die ehemalige Sommerresidenz der russischen Zaren, der Katharinenpalast, die ehemalige Hauptresidenz des Zaren im Alexanderpalast, eine Vielzahl von Schlösschen und Pavillons sowie der Stadtkern der Residenzstadt. Das Ensemble von Zarskoje Selo wurde 1990 von der UNESCO in die Liste des Weltkultur- und Naturerbes der Menschheit aufgenommen.

Saxifraga Crassifolia


Ein Zug 1903 am Bahnhof von Chilok, Transbaikalien

Yantai (chin. 煙台市 / 烟台市, Yāntái shì) ist eine bezirksfreie Stadt in der ostchinesischen Provinz Shandong. Sie ist der größte Fischereihafen Shandongs und ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Yantai hat eine Fläche von 13745,74 km² und ca. 6,46 Mio. Einwohner (2002).
Yantai bedeutet übersetzt „Rauch-Terrasse“, was von einem Signalfeuer aus dem 14. Jahrhundert herrührt, mit welchem das Herannahen feindlicher Schiffe signalisiert wurde. Dieser befand sich auf dem Yantai Shan, einer auf drei Seiten vom Meer umspülten bergigen Halbinsel. Heute befindet sich hier ein Leuchtturm. Der früher fälschlich verwendete deutsche Name Tschifu bzw. Englisch Chefoo oder Cheefoo ist eigentlich nur die Bezeichnung einer vorgelagerten „Insel“ in dem gleichnamigen Stadtbezirk Zhifu.
Die Region wurde im Mittelalter vom Volk der Laiyi bewohnt. Es wird angenommen, dass sie während der Xia-Dynastie einen kleinen Staat um die heutige Stadt Laizhou bildeten.

1398 entstand das Signalfeuer, welches Jahrhunderte später zum Namensgeber werden sollte.

Im Juli 1858 unterzeichnete das chinesische Reich den Vertrag von Tianjin und Dengzhou, wie die Hafenstadt bis dahin hieß wurde in Yantai umbenannt. Yantai öffnete seinen Hafen im Jahr 1861. 17 Nationen, unter anderem Großbritannien errichteten Vertretungen in Yantai.

Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde Yantai, wie die ganze Halbinsel Shandong, von Kiautschou aus von Deutschland beherrscht. Später unterhielt hier die US-amerikanische Marine einen Stützpunkt für ihre Asienflotte.

Wikipedia


Altes Deutsches Postamt von Yantai

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