Die Seepferdchen (wissenschaftlich seit den 1570er Jahren[1] Hippocampi, Singular Hippocampus, nach dem mythologischen Meeresungeheuer Hippokamp) gehören zu den Fischen. Sie fallen besonders durch ihr Äußeres auf, das nur sehr wenig an einen Fisch erinnert. Ihr Kopf ähnelt eher dem eines Pferdes, ihr Hinterleib einem Wurm. Dieses Aussehen brachte den Tieren auch ihren wissenschaftlichen Namen ein: Hippocampus, die „Pferderaupe“. Gemeinsam mit den Fetzenfischen und weiteren Arten bilden sie die Familie der Seenadeln (Syngnathidae).


Hippocampus sp.


Seepferdchen, 2 Männchen mit umschlungenen Schwänzen

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Ein Kelpie (auch Kelpy; Scots, möglicherweise zu gälisch calpa, „Ochse“[1]) ist ein Wassergeist, der im britischen, insbesondere im schottischen Volksglauben auftaucht. Er tritt in Gestalt eines großen Pferdes, manchmal mit Fischschwanz auf. Er findet sich an tiefen Flüssen und verspricht Wanderern, die den Fluss überqueren wollen, sie hinüberzutragen. Ist der Wanderer aber erst mal auf dem Rücken des Kelpie, zieht dieser ihn in die Tiefen und verspeist ihn.

Es findet sich aber auch eine weniger blutrünstige Version der Sage, wonach der Kelpie ein Fisch-Pferd-Mischwesen ist, das zwar auch Kinder entführt, diese aber nicht verspeist, sondern unter Wasser aufzieht und für sich Fische fangen lässt. Diese Kelpies können die Flüsse, in denen sie leben, kontrollieren, und sorgen so für eine mehr oder weniger gute Überfahrt. Damit wurde früher erklärt, dass einige Gewässer bedrohlicher sind als andere. In den schnellen reißenden Flüssen hausten demnach zornige Kelpies.

Der Mythos wird in dem Song Kelpie von Jethro Tull aus dem Album 20 Years of Jethro Tull (1988) aufgegriffen.

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Die Igelfische (Diodontidae) sind eine Familie in der Ordnung der Kugelfischverwandten (Tetraodontiformes).

Igelfische leben vor den Küsten in flachen subtropischen und tropischen Meeren. Dort bewohnen sie die Korallenriffe. Einige der 22 Arten kommen auch im offenen Meer vor, wobei sie sich manchmal in großen Gruppen ansammeln. Beim Schwimmen bewegen sie sich langsam fort.

Sie verfügen wie die Kugelfische über Stacheln am Körper, die jedoch wesentlich größer und kräftiger sind. Diese liegen bei den Gattungen Diodon und Atinga am Körper eng an. Bei der Gattung Chilomycterus stehen sie fest vom Körper ab. Die Stacheln entstanden aus Knochenplatten. Bei Gefahr pumpen sie sich mit Wasser auf, sodass die Stacheln am Körper sich aufrichten. In dieser Abwehrhaltung sind sie nur von wenigen großen Fischen verschlingbar. Bei Menschen kann es zu bösartigen Entzündungen führen, wenn sie durch die Stacheln verletzt werden.

Im Ober- und Unterkiefer befinden sich Zahnplatten, die in der Mitte des Ober- und Unterkiefers miteinander verwachsen sind. Sie ernähren sich vorwiegend von kleinen Schalentieren, die sie geschickt durch kräftiges „Pusten“ in den Meeresgrund freilegen. Mit den Zahnplatten und einer unheimlich kräftigen Kiefermuskulatur knacken sie die Schalen auf, um den genießbaren Inhalt zu verspeisen.

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